LTE-Tarifvergleich
- Montag, 13. Dezember 2010
Das LTE-Zeitalter beginnt langsam. Die Abkürzung LTE steht für Long Term Evolution und damit bezeichnet man die UMTS-Nachfolgetechnik, die vom 3rd Generation Partnership Project (abgekürzt 3GPP) als neuer Mobilfunktechnik-Standard festgelegt wurde.
LTE ermöglicht wesentlich schnellere Übertragungsraten als UMTS und ermöglicht somit flächendeckende High-Speed-Internetzugänge über mobile Endgeräte. Breitbandtechnologie für das Handy oder den Laptop wird also zum Standard, wodurch auch ganz andere Möglichkeiten bei der Nutzung der mobilen Endgeräte gegeben sind.
Wie immer bei der Einführung einer neuen Technologie bieten auch bei der LTE-Technik die vier Mobilfunkanbieter, welche sich die LTE-Lizenzen gesichert haben (Telekom, Vodafone, O2 und E-Plus), neue Tarife an. Zu unterscheiden sind dabei in der Regel die Bandbreiten und das im Tarif enthaltene, monatliche Datenvolumen. Denn bei intensiver Nutzung von Diensten wie zum Beispiel Youtube können Datenmengen von 5 oder 10 Gigabite schnell erreicht werden.
Daher empfielt es sich auch genau zu prüfen, was zusätzliche Datenvolumen kosten. Auch wenn gewisse Datenmengen nach heutigem Stand ausreichen - die neue Technologie wird neue Dienste hervorbringen. Rechnen Sie also lieber mit einer stärkeren Nutzung des mobilen Internets in der Zukunft und kalkulieren Sie diese bei Ihrer Tarifauswahl mit ein, denn wie so häufig muss ein vertrag über 24 Monate Laufzeit abgeschlossen werden.
Aktuell wird Long Term Evolution hauptsächlich in ländlichen Gebieten beworben, denn anders als beim UMTS-Netzausbau liegt bei der LTE-Technologie der Fokus nicht auf den Ballungszentren, sondern in den Gebieten wo bisher kaum Breitbandtechnik angeboten wurde und/oder es nichtmal DSL-Anschlüsse gibt.